2015. Berggefühl
24.07.2015

Das Lied von ZAZ 'La Lessive' ist unsere Hymne geworden und begleitet uns auf vielen Touren. Es sind besondere Augenblicke, die wir unterwegs erleben dürfen, die so vergänglich sind und die wir deswegen bewusst und dankbar erleben.

ZAZ - La Lessive

On gravit des sommets dans nos vies, dans nos cœurs,
Cet amour infini mélangé de douleur,
Le partage et l'instant du bonheur,
Qu'on garde ancré en soi comme pour lui rendre honneur.

Je gravis la montagne, comme je gravis ma vie,
Tous ces regards croisés, si les ai compris
J'ai pourtant vu mille fois, et suis encore surprise
De la beauté des êtres qui m'ont fait lâcher prise.

C'est la beauté sans mot qui transforme un instant,
A genoux dans la glace, laissant faire ce qui doit,
Je garde en moi le chaud, la saveur du présent
De ces moments de grâce qui fut vous qui fut moi.

Ils vivent leur ascension, grimpent et bravent leur peur,
Il n'y a nulle prison que celle qu'on ce crée au cœur,
Je prends note et leçon dans ces vives lueurs.
La lune, leurs regards, ne pas mourir avant l'heure.

Je garde précieusement l'expérience dans ma chair,
Revenir au quotidien lui non plus ordinaire,
Dans les pages d'un bouquin, ces phrases qui me décrivent,
Tout se termine et prend fin, après l'extase la lessive.

C'est la beauté sans mot qui transforme un instant,
A genoux dans la glace, laissant faire ce qui doit,
Je garde en moi le chaud, la saveur du présent
De ces moments de grâce qui fut vous qui fut moi.

Encordée dans ma tête jusqu'à mon sac-à-dos,
Des petites tempêtes me poussent vers le haut,
Le froid que je respire, je sens que je m'allège,
Je n'ai rien vu venir les deux pieds dans la neige.

Depuis c'est plus facile et un pas après l'autre,
Si je marche tranquille, si je suis quelqu'un d'autre,
J'aurai toute ma vie laissant faire ce qui doit,
De ce qu'on gravi qui fut vous qui fut moi.

C'est la beauté sans mot qui transforme un instant,
A genoux dans la glace, laissant faire ce qui doit,
Je garde en moi le chaud, la saveur du présent
De ces moments de grâce qui fut vous qui fut moi.



ZAZ - Der Abwasch (Übersetzung Marie)

Wir erklimmen Gipfel in unseren Leben, in unseren Herzen, Jene unendliche Liebe, die auch mal Schmerz inne hat, geteilt wird dieser Augenblick des Glückes, Den wir dann tief in uns verankern, um ihn zu würdigen.

Ich erklimme den Berg, so wie auch mein Leben, Alle diese Blicke, habe ich sie verstanden, Hundert Mal habe ich hingeschaut und bin so überwältigt Von der Schönheit der Menschen, bei welchen ich loslassen durfte.

Schönheit, die keine Worte braucht und den Augenblick verwandelt, Knieend im eisigen Schnee, lassen wir es geschehen. Tief in mir spüre ich die Wärme, den Geschmack dieses Augenblickes, Sternstunden des Lebens Unvergesslich für Euch, unevergesslich für mich

Sie leben den Aufstieg, klettern und trotzen ihren Ängste, Es sind keine Gefängnisse da, außer diese, die wir in unseren Herzen errichten. Ich merke mir die Lektion in diesem hellen Schein Der Mond, ihre Blicke, nicht zu früh Sterben.

Wie einen Schatz bewahre ich das Erlebte tief in mir. In den Alltag zurückkehren, der auch nicht langweilig ist. Auf den Seiten eines Buches, Sätze die mich beschreiben. Alles endet irgendwann, nach der Ekstase folgt der Abwasch.

Schönheit, die ohne Worte auskommt und den Augenblick verwandelt, Knieend im eisigen Schnee, lassen wir es geschenen Tief in mir spüre ich die Wärme, den Geschmack des Augenblickes Sternstunden des Lebens Unvergesslich für Euch, unvergesslich für mich

Von Kopf bis zum Rucksack angeseilt, schieben mich kleine Stürme allmählich nach oben, ich atme die Kälte ein, fühle wie ich leichter werde. Beiden Füßen im Schnee, habe ich nichts kommen sehen.

Seitdem ist es einfacher, einen Schritt nach dem anderen zu setzen, laufe ich ruhig und bin wie ausgetauscht, lasse geschehen, was geschehen soll, Für den Rest meines Lebens werde ich es in mir tragen, das was wir gemeinsam erreicht haben.

Schönheit, die keine Worte braucht, und den Augenblick verwandelt, Knieend im eisigen Schnee, lassen wir es geschehen, Tief in mir spüre ich die Wärme, den Geschmack des Augenblickes, Sternstunden des Lebens Unvergesslich für Euch, unvergesslich für mich.